Kanditatenschule

Die Kanditatenschule (bisher Missionsschule genannt) ist kein Ersatz für eine theologische Ausbildung. Sie bietet notwendiges Handwerkszeug für christliche Arbeiter (Missionare) in anderen Kulturen.
Die Globe Europe Kanditatenschule ist Voraussetzung für jeden Globe Europe - Missionar.


Termin: 03. - 18. Sep. 2010

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Teilnahmegebühr:

Single:    480 €
Ehepaar: 900 €

Anmeldeschluss: 23. Juli 2010



Kurse:
  • Vision - Ziele und Kernwerte von Globe Europe
  • Der Leiterschaftsstil Jesu - Jesu Vorstellung wie die Welt gewonnen werden soll
  • Berufung
  • Grundlagen biblischer Mentorenbeziehung
  • Deutsche Missionsgeschichte - ein Überblick
  • Finanzen - Buchhaltung - Rechenschaft
  • Kommunikation - Hilfsmittel Computer und Rundbrief
  • Familienleben im Ausland
  • Kultur und Evangelium - Interkulturelle Kommunikation - Werte - Management

Gottesdienst
Brad lehrt
Gruppenfoto Schüler + Mitarbeiter






Teilnehmer berichten:

Missionsschule 2007

Es kommt aufs Herz an...!

…Das sind die Worte, die mir vor Augen standen, seit dem ich wusste, ich sollte/ dürfe etwas über die geniale Zeit bei Globe schreiben.
Für mich persönlich war es erst recht eine große Freude, dass das Herz meiner Gemeinde aus Geldern hinter mir stand und überhaupt hinter Mission steht. Das setzt frei, und Gott segne sie dafür! Ich spreche für alle Teilnehmer, wenn ich DANKE sage an Brad & Janet und das gesamte Team!! Es lässt sich so leicht mal Danke sagen, aber ich bete echt, dass Gott selber Euch belohnt für das, was Ihr in uns investiert habt!! Und zwar jeden!! Jeder hat seinen wertvollen Teil beigetragen – ob Lehre, Gespräche, Übersetzungsdienst, Technik, Lobpreis machen, Essen kochen…! Und gleichzeitig lief das Werk ja weiter und machte nicht für uns mal eben „Stopp“.
Ihr habt Euer Herz mit uns geteilt und vorgelebt, was Ihr predigt! Und in den - ich musste das dann mal ausrechnen – 353 Stunden, die wir zusammen verbrachten, sind Freundschaften geboren oder gewachsen.
Manche der Schüler kannten bereits ihren Ruf – nach Frankreich oder Indien oder Deutschland - und ließen sich zurüsten fürs „Feld“. Für einige andere unter uns, zu denen ich gehöre, war es in anderer Weise spannend. Denn die ganze Zeit über waren meine geistlichen „Antennen“ ausgefahren, um Gottes konkretes Reden vernehmen zu können…
Da wir täglich nach kurzen Einleitungen und Lobpreis Gebetszeiten hatten, wurden unsere Gedanken durch die ganze Welt gelenkt und unsere Herzen vor Gott mit den Globe-Missionaren verbunden. Von Brad und Janet waren wir bewegt, weil sie sehr offen und direkt zu Schulbeginn aus ihrem Leben erzählten. Ihr Gehorsam, ihr Weg und was sie lernten, wird auch noch für viele andere ein Zeugnis und Vorbild sein!
Von verschiedenen Mitarbeitern wurden Themen bestritten wie >Die Verschiedenartigkeit der Kulturen<, >Der Islam<, >Vertrauen<, >Finanzen< und >Buchhaltung<, >Familien der Mission<…. Jeder füllte seinen Platz hervorragend aus! Zuvor durften wir meist anhand von Jesus oder anderen biblischen Beispielen etwas lernen über >Freundschaft< und >Nachahmer Jesu sein<, >Integrität<, >Reproduktion<, >geistlicher Wachstum< uvm. Alle möglichen Facetten von >Teamarbeit< wurde uns vor Augen gemalt – und alles vor dem Hintergrund, was Gott für einen >Plan< mit der Menschheit hat, was unsere >Berufung< ist, unser Part in diesem herrlichen Plan, unser >Geistliches Erbe<.
Einen herausragenden Satz von Brad möchte ich hier zitieren: „Es geht immer um GOTT! ER lädt uns ein, mitzumachen…!“
Dazu passen auch die Kernwerte von Globe Europe, die wir unzählige Male aufsagten: Dienen – Barmherzigkeit – Glaube! Überhaupt waren das Aufsagen, Abfragen und offene Gesprächs- und Fragerunden ein wichtiger Teil dieser 15 Tage. Die Zeit während des Essens war der beliebteste, festgelegte Moment dafür. Da merkten wir dann schon doch, dass wir uns in einer „Schule“ befanden.
Wir bekamen übrigens nie gesagt, was wir so als nächstes machen würden… Wir wussten, um wie viel Uhr wir wo sein sollten - und dann ging’s in die nächste Einheit!
Bevor ich diesen Bericht schließe, möchte ich jedoch noch von einem Höhepunkt berichten, von dem die Teilnehmer sogar noch mehr hatten, als sämtliche Mitarbeiter… Denn WIR hatten die Vorfreude vor dem 14.. Anderthalb Tage vor jenem Sonntag, den 14.10., wurde uns als ganze Klasse die Aufgabe übertragen, einen öffentlichen Missionsgottesdienst zu gestalten.
Und um alles zusammen zu fassen – wir haben, bevor wir irgendwas geplant oder besprochen haben, den Herrn gesucht, und dann ging’s fließend! Jeder hatte einen Part, und wir flossen und waren ein Team! Von einer tiefen Lobpreis- und Anbetungszeit, bis zu einem bewegenden Anspiel, einer Kurzbotschaft und einem Zeugnis, das als 2. Hälfte der Predigt zählte, bis zu einem hingegebenen Tanz - Jesus war das Zentrum!
Dieser Gottesdienst, in dem wir unser selbst vertontes Missionsschullied (über Sprüche 3, 5+6) sangen und als Einheit Gott und Menschen dienen konnten, war echt einer der Höhepunkte.
Und so wie ich wunderbar gesegnet wurde, so wie wir als Missionsschüler Entscheidungen treffen durften und gesegnet wurden, so wie die Mitarbeiter durch die Zeit gestärkt und gesegnet wurden – so ist es mein Gebet, dass jeder, der dies liest, in Jesu Namen GESEGNET wird!
Und dass wir niemals vergessen mögen: „Es geht immer um GOTT! Und ER lädt uns ein, in Seinem Plan mitzumachen…!“
Beate Christinck

Missionsschule 2005

Wow, die beiden Wochen waren wirklich absolut gut und intensiv. Spannend war die Begegnung mit den anderen Teilnehmern des Kurses. Weil jeder eine andere Erfahrung machte in den verschiedenen Ländern war der Austausch eine bereichernde Zeit.
Die Lehre über die Kulturen, die Grundwerte von Globe, Familie in der Mission, Leiterschaft etc. waren wirklich spannende und lehrreiche Themen. Auch die Berichte, die wir abends hatten über die verschiedenen Ländern und Missionsarbeiten war eine gute Abwechslung.
Fazit: ich kann die Schule nur empfehlen, sie ist sehr bereichernd, lehrreich und hilfreich.
Conny Hebeisen

Besonders beeindruckt hat mich, wie nah absolut herzhaftes Gelächter und tief ernste Gespräche gerade in den Gesprächszeiten bei und nach den Mahlzeiten nebeneinander lagen, toll!
Die Unterrichtseinheiten waren eine wertvolle Ergänzung zu meinen bereits vorhandenen Erfahrungen aus dem Missionsdienst, haben mir aber auch manches Aha-Erlebnis beschert und auch eine ganze Reihe neuer Fragen aufgeworfen.
Birgit Ufermann


Missionsschule 2002

In gespannter Erwartung absolvierten wir Anfang November 02 die Missionsschule. Dies sei vorweg gesagt: Es war einfach erste Klasse! Die Lehre war schriftgemäß, tiefgehend und herausfordernd. Sämtliche Themen, mit denen wir uns beschäftigten, haben uns aus der Reserve gelockt und dazu angehalten, unser westliches Denken vor dem Hintergrund der Bibel zu hinterfragen. Im weiteren erlebten wir eine große Horizonterweiterung für die Absichten Gottes bezüglich Weltmission. Bei alldem hatten wir jede Menge Spaß mit einer bunt gemischten Truppe von Teilnehmern. Für uns war die Missionsschule eine große Bereicherung und eine ideale Vorbereitung für die nächsten Schritte Richtung Auslandmission.

Wir waren eingangs eher aus Pflichtverständnis beim Missionsseminar, da wir um den Jahreswechsel aufs Missionsfeld gehen werden. Schon am ersten Tag wich das Pflichtgefühl und wir saugten gierig die starke Lehre von Brad auf, die durch viel tiefen Erfahrungshintergrund mit Gott fundiert war. Auf unsere persönlichen Fragen wurde immer wieder eingegangen, ohne die " Linie " zu verlieren. Die Gebets- und Lobpreiszeiten waren auch stark vom Heiligen Geist begleitet. Als Gruppe hatten wir total viel Spaß zusammen; so gab es auch keine " üble Nachrede" echt gut Truppe. Die Praxisaufgaben (Referat, Freundesbrief, Kurzpredigt, PC, Bude säubern, usw.) gaben uns neben der Lehre den rechten Missionsvorgeschmack. Dr. Andreas Franz befühlte dann am Ende des Seminars mal unsere theologisch-kulturbedingten Ansichten und Grundlagen ( wie z.B. Bluttrinken ), stellte alles mögliche in Frage und vielleicht hätten wir uns ohne den Heiligen Geist fragen müssen, ob wir uns am Ende nicht neu bekehren sollten. Auch das war eine gute Vorbereitung für Kulturschock, etc.. Danke an das Globe-Team.